Norden - eine gute Stadt für Jung und Alt


Alle Welt redet vom demographischen Wandel. Was heißt das? Es bedeutet, dass die Bevölkerung insgesamt schrumpft, weil immer weniger Kinder geboren werden und es bedeutet auch, dass die Bevölkerung „überaltert“. Es gibt also weniger Kinder und mehr alte Menschen.

Was bedeutet das für Norden?

Es gibt auch in Norden weniger Kinder – und das Leben der Kinder auch in Norden hat sich verändert. Mama, Papa, 2 Kinder und eine gut bezahlte Arbeit – dieses Familienleben erfahren viele Kinder nicht. Das Geld ist knapp, das vorhandene Geld kommt nicht immer den Kindern zugute. Das ist Realität. Wir können das beklagen und den Kopf schütteln.

Besser ist es jedoch, das zu tun, was wir tun können: Krippenplätze schaffen, Ganztagsangebote an den Schulen ausbauen, Ferienangebote schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch solche Maßnahmen möglich machen. Paten suchen, die die Kinder ganz individuell an die Hand nehmen und ersetzen, was familiär nicht geleistet werden kann. So kann die Vorbereitung auf eine Ausbildung, auf ein Berufsleben unterstützt werden. Das ist die beste Hilfe, die wir geben können. Kinder stärken, ihnen beistehen und sie begleiten – durch kluge Beschlüsse, finanziell und ganz persönlich – das soll in Norden selbstverständlich sein. So bauen wir eine gute Zukunft für die Kinder und für uns.

Obwohl es auch bei uns weniger Kinder gibt, bleibt die Bevölkerungszahl stabil, weil viele Menschen sich entschließen, im Alter in Norden zu wohnen. Das ist eine Chance für die Stadt. Es schafft Arbeitsplätze, im Dienstleistungssektor, on Handel und Handwerk. Die Menschen suchen Gemeinschaft, sie verfügen über Wissen und Erfahrung, die sie gerne weitergeben möchten. Das schafft Hilfesysteme und Treffpunkte wie z.B. im Mehrgenerationenhaus, in dem ein gutes Miteinander von Jung und Alt gelebt wird. Altwerden bedeutet aber auch Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Es ist unsere Aufgabe, durch Ratsbeschlüsse Rahmenbedingungen für optimale Betreuungseinrichtungen zu schaffen, die sich hier ansiedeln wollen. Der öffentliche Raum muss barrierefreie Zugänge sichern.

Wir müssen darüber nachdenken, wo im ganz normalen Alltag Dinge so verändert werden müssen, dass sie für jeden erreichbar sind. Da gibt es viel zu tun!


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