Hanne Carow


Frau Carow, seit wann sind Sie in der Kommunalpolitik?

Als Sozialdemokratin wurde ich 1986 in den Rat der Stadt Norden gewählt, und war in vielen Ausschüssen tätig. Im Laufe der Jahre hat sich die SPD so sehr verändert, dass ich mich in vielen Dingen nicht mehr mit ihr identifizieren konnte. Als dann noch der „Wahlbetrug“, inszeniert durch Teile der SPD, offenkundig wurde, war für mich das Maß voll und ich bin Oktober 1997 aus der Partei ausgetreten.

Warum sind Sie der ZoB beigetreten?

Ich habe die ZoB als eine bürgernahe, sozialgerechte, demokratische und fachkompetente Gruppierung kennen gelernt. Hier konnte und kann ich ohne Fraktionszwang und Druck eine unideologische Lokalpolitik ausüben. Seit 1998 habe ich in der ZoB meine politische Heimat gefunden und möchte hier noch lange mitwirken.

Frau Carow, was war Ihr Höhepunkt in Ihrem politischen Wirken?

Das war ohne Zweifel meine Tätigkeit als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Norden. Diese Zeit gehört zu den interessantesten und intensivsten in meinem politischen Leben. Die Gespräche mit den Seniorinnen und Senioren haben mir sehr viel gebracht. Ich habe viele lustige aber auch traurige Erfahrungen bei meinen Besuchen gemacht; habe gerne zugehört, mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und mich, wo ich konnte, für ihre Alltagsprobleme eingesetzt. Leider wurde ich von der „Neuen Zufälligkeitsmehrheit“ abgewählt! Ich hätte den Posten der stellvertretenden Bürgermeisterin gerne weiter ausgeübt. Warten wir doch erst einmal das Wahlergebnis ab … und sehen dann weiter!


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